Datum: Mai 1, 2026 um 8:42 p.m. Uhr
Alarmierungsart: Sirene und Meldeempfänger
Dauer: 8 Stunden 56 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Adelebsen – Ladestraße
Fahrzeuge: ELW 1, GW-L 2, Kdow, Kdow-stellv. GBM, LF KatS, TLF 16/25
Weitere Kräfte: Notfallmanager DB, Ortsfeuerwehr Barterode, Ortsfeuerwehr Dransfeld, Ortsfeuerwehr Eberhausen, Ortsfeuerwehr Erbsen, Ortsfeuerwehr Güntersen, Ortsfeuerwehr Lödingsen, Ortsfeuerwehr Wibbecke, Polizei, Rettungsdienst, THW OV Hann. Münden, THW OV Northeim


Einsatzbericht:

Am Abend des 01.05.2026 wurden die Feuerwehren der Gemeinde Adelebsen zu einer Lagerhalle in der Ladestraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Lagerhalle in Brand. Zudem hatte das Feuer bereits auf die umliegende Vegetation übergegriffen.

Die Einsatzstelle wurde in zwei Einsatzabschnitte gegliedert. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurden sowohl eine Wasserentnahmestelle an einem offenen Gewässer als auch ein Unterflurhydrant genutzt. Über beide Versorgungswege konnte eine zuverlässige Löschwasserversorgung aufgebaut werden.

Zur Brandbekämpfung kamen insgesamt sechs Atemschutztrupps zum Einsatz. Zusätzlich wurde die Drehleiter aus Dransfeld eingesetzt, um den Brand auch von oben bekämpfen zu können.

Da sich die Einsatzstelle in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke befand, wurde ein Notfallmanager der Deutschen Bahn hinzugezogen. Die Bahnstrecke wurde während des Einsatzes vorsorglich gesperrt.

Zur Unterstützung wurden Fachberater des Technischen Hilfswerks aus Northeim und Hann. Münden alarmiert. Diese unterstützten die Einsatzleitung fachlich und stellten zusätzlich ein Stromaggregat mit Lichtmast zur Ausleuchtung der Einsatzstelle bereit.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde ein Großteil des Gebäudes mithilfe eines Baggers abgetragen, um versteckte Glutnester freizulegen und gezielt ablöschen zu können. Zusätzlich kam Schaummittel zum Einsatz, um die Brandreste besser benetzen zu können.

Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt. Nach etwa sechseinhalb Stunden konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden.

Am nächsten Vormittag wurden abschließende Nachlöscharbeiten ausgeführt und vereinzelte Glutnester abgelöscht.