Zeltlager

Zeltlager 2010 - Orientierungsmarsch

am . Veröffentlicht in Zeltlager

Nun, in solch einem Zeltlager muss schon für die Teilnehmer etwas angeboten werden, damit keine lange Weile aufkommt. An einem Tag war ein Orientierungsmarsch vorgesehen. Aber, es waren nebenbei auch noch einige Aufgaben zu lösen. Bevor es losging, noch einmal ein Blick zum Himmel um die notwendige Kleidung anzuziehen. Man konnte allerdings, das vorweg, mit dem Wetter zufrieden sein.

Mit einer Wanderkarte, in der die Route eingezeichnet war, ging es dann in Richtung Grefenburg. Zwölf Gruppen starteten nacheinander um die etwa 6 Km lange Strecke, ja man kann sagen, zu genießen. Gleich noch in Barterode die erste Prüfung – ein Spiel mit Wasser. Dann ging es weiter zur nächsten Station, wo die Jugendfeuerwehrmitglieder Schwerstarbeit leisten mussten. Saugschläuche galt es aneinander zu kuppeln und am Ende zu einem Kreis zusammenzufügen. Derjenige, der schon einmal gekuppelt hat, weiß wie schwer das ist – und dann noch die „Zeithektik“. Weiter ging es dann in den Wald und teilweise konnte man einen Blick auf Adelebsen genießen. Die nächste Station dann am idyllischen See. Mit einer Wasserpistole galt es Tischtennisbälle von einer Flasche zu schießen. Leide durften sich nur die ersten Gruppen versuchen, denn, wie es meist passiert, gab auch diese Wasserpistole bald „den Geist auf“. Nicht so schlimm – gab es eben keine Wertung. Kompliziert die Aufgabe an der nächsten Station: Mit einem Seil mussten sich die Teilnehmer der Gruppe zu einer Einheit verbinden. Nein, nicht so einfach um den Bauch binden. Das war schon schwieriger, denn das Seil musste durch die Hosenbeine und durch die Ärmel „gefriemelt“ werden. Dabei mussten die ersten der Gruppe beim ein- und ausfädeln so manchen Meter Seil verarbeiten. Geschicklichkeit wurde auch an der nächsten Station gefordert. Mit einem Teelöffel galt es eine gewisse Menge Mehl, möglichst ohne Verlust, als Stafette in den dritten Teller zu bringen. Eine „mehlige Angelegenheit“. Bevor der herrliche Wald verlassen wurde, noch einmal Anstrengung auf der Station und dann genießen des Anblicks auf den Ort Barterode. Am Thie die letzte Prüfung. Wasser füllen in einen Gummistiefel, dann hinein mit den Füssen, wie es sich gehört, in die Stiefel, eine Runde laufen und möglichst viel Wasser im Stiefel  behalten und in einen Eimer zu gießen. Geschickt war die Gruppe, die sich ein Teammitglied mit dünnen Beinen aussuchen konnte. Aber auch der Betreuer jeder Gruppe wurde gefordert. Möglichst viel Punkte sollte er beim Mikado sammeln. Nicht so einfach auf Rasen. Dann die letzte Strecke bis ins Zeltlager, wo schon das Küchenteam mit einer tollen Mahlzeit auf die hungrigen Mäuler wartete.

Müde waren sie schon, die Jungen und Mädchen nach der Ankunft im Zeltlager. Aber Spaß hat es allen Teilnehmern gemacht. Das konnte man an allen Stationen, aber auch entlang der herrlichen Wanderstrecke beobachten.

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Zu einem Kreis mussten die Saugschläuche zusammengefügt werden

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Durch die Ärmel und durch die Hosenbeine musste das Seil

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 Wieder ein Löffel Mehl auf dem dritten Teller

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Möglichst viel Wasser musste im Stiefel transportiert werden

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 Darek Lehmann, Gemeindebrandmeister aus Biala, als Betreuer beim Mikado