Zeltlager

Zeltlager 2010 - Organisation ist alles

am . Veröffentlicht in Zeltlager

160 Personen im Zeltlager – es hört sich einfach an. Aber, allein was alles bedacht werden muss und was zu organisieren ist, das erfordert schon einige Routine. Und die Routine haben die Verantwortlichen der Adelebser Feuerwehren.
Das beginnt schon mit der Ermittlung und Besorgung der Zelte. Zelte für die Gruppen, für die Lagerleitung, für die Küche, für Veranstaltungen etc. Beschaffung eines Kühlwagens, sanitäre Anlagen, ein „Büro“ für die Erstellung der Lagerzeitung und Ausarbeitung von Spielen und nicht zuletzt ein Kiosk für „Schnökersachen“ und Getränke. Wichtig ist aber auch ein geeigneter Platz.
Nun, der Grüngürtel zwischen dem Sportplatz und dem Dorfgemeinschaftshaus in Barterode ist für ein Zeltlager wie geschaffen. Die Größe des Platzes wurde den meisten Besuchern erst bewusst, nachdem  der Rasen gemäht war. Die sanitären Anlagen im Dorfgemeinschaftshaus wurden mit genutzt, reichten aber nicht aus. Ergänzt wurden sie durch zwei Zelte und einen Toilettenwagen, der Eigentum der Adelebser Jugendfeuerwehr ist. Als Lagerbüro diente ein Bauwagen. Mit Laptop und Kopierer zeitgemäß eingerichtet.
Das Wichtigste in einem Zeltlager ist die Küche. Um warmes Essen selbst zu kochen, wird eine Vielzahl von modernen Küchengeräten benötigt.  So wurde das Mittagessen von einem Adelebser Unternehmen geordert. Täglich 145 Portionen, am Samstag gar 200 Portionen. Für Frühstück und Abendbrot sorgte das Küchenteam mit Annette Keilholz an der Spitze. Täglich wurden benötigt 15,5 Kg Brotwaren, 250 Brötchen und 50 Mehrkornbrötchen, 7 Kg Käse und 50 Portionen Frühstückskäse (20 Gramm), 14 Kg Wurst, 1 Kg Fleischsalat oder Farmersalat, Gewürzgurken und Rollmops, je 10 Kg Tomaten und Gurken. Kaba, Marmelade und Nutella ergänzten das Angebot. In großen Thermen standen immer bereit Tee, Orangensaft, Multivi-taminsaft, Himbeersaft und Milch. Allein 30 Liter Milch wurden täglich zur Bereitung von Kakao benötigt. Für die Nachtwachen wurden täglich etwa 25 Portionen „Heiße Tasse“ benö-tigt.
Wenn man Mitglieder der Jugendfeuerwehren befragte, ob denn das Essen geschmeckt hat und ob es reichlich Essen gegeben hat, dann kam von den Befragten die Antwort: Essen und Trinken waren super und wer nicht satt geworden ist, war zu faul zum Essen. Küchenteam, gibt es ein besseres Lob für die Arbeit?
Und das jeder Lagerteilnehmer Teller und Besteck selbst abwaschen musste, spielte sich gleich am ersten Tag ein.

Ende gut, alles gut. Keine Unfälle, viel Lob für alle Helfer und zufriedene Jugendfeuerwehr-mitglieder, die im nächsten Jahr wieder dabei sein werden. Nach dem Zeltlager ist vor dem Zeltlager, und so wird mit Sicherheit die Planung für das nächste Jahr bald beginnen.

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Günter bereitet Getränke vor

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Marion, Annette und Monika bei der Vorbereitung des Abendessen

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Selbst der Gemeindebrandmeister muss helfen

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Lange Schlangen bis vor dem Zelt...

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... um dann das gute Essen zu empfangen.