Einsatzübung

Einsatzübung
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Einsatzort Details

Adelebsen - Burgstraße
Datum 13.10.2018
Alarmierungszeit 13:46 Uhr
Einsatzende 18:00 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 14 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger & Sirene
eingesetzte Kräfte

Ortsfeuerwehr Adelebsen
KFB II - LK Göttingen
    Rettungsdienst
      Einsatzübung

      Einsatzbericht

      Am Samstag den 13. Oktober 2018 fand in Adelebsen eine Großübung der Ortsfeuerwehr Adelebsen gemeinsam mit 2 Zügen der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Göttingen statt. Um 13:46 wurde die Ortsfeuerwehr Adelebsen zu einer unklaren Rauchentwicklung im Gebäude der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in Adelebsen alarmiert. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte, die vorerst mit 2 Löschfahrzeugen ausgerückt waren, stellte sich heraus, dass es bei Dacharbeiten zu einer Explosion und in der Folge zu einem Brand gekommen war. 10 Personen sollten sich noch im Gebäude befinden und das Feuer drohte, auf angrenzende Gebäudeteile überzugreifen. Es handelte sich hierbei um ein Übungsszenario, das zuvor vom Gemeindebrandmeister des Flecken Adelebsen gemeinsam mit dem Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Adelebsen ausgearbeitet worden war. Die eingesetzten Kräfte inklusive Ihrer Einheitsführer waren jedoch nicht über die angenommene Lage informiert.

      Während durch die Ortsfeuerwehr Adelebsen umgehend mit der Menschenrettung begonnen wurde, wurden parallel die Züge „Wasserförderung“ und „Wassertransport“ der Kreisfeuerwehrbereitschaft West des Landkreises Göttingen nachgefordert.

      Die Kräfte des Wasserförderungszuges bauten nach dem Eintreffen eine Wasserversorgung über ca. 600 Meter durch Adelebsen auf. Zeitgleich begann der Wassertransportzug mit dem Transport von Löschwasser von einer Wasserentnahmestelle zum fiktiven Brandort. Zum Schutz angrenzender Gebäude wurde eine umfangreiche Abriegelung mit Wasser vorgenommen. Auch der Rettungsdienst der Johanniter war vor Ort, um die Verletztendarsteller nach der Rettung zu übernehmen. Hierbei wurde insbesondere die Patientenübergabe zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst geübt.

      Schnell waren alle 10 Patienten aus dem Gebäude gerettet- unter anderem durch die 8 eingesetzten Atemschutztrupps. 2 Personen wurden mithilfe von Leitern von einem Flachdach gerettet. Alle Verletztendarsteller waren vor der Übung von einem Team der Johanniter geschminkt worden, um die Verletzungen so realitätsnah wie möglich darzustellen.

      Nach Ende der Übung zeigten sich alle Übungsbeobachter sehr zufrieden mit der Leistung der Einsatzkräfte. Die Zusammenarbeit der Feuerwehren aus unterschiedlichen Gemeinden und mit dem Rettungsdienst hatte hervorragend funktioniert, die Verletztendarsteller waren schnell gerettet worden.

      Insgesamt nahmen an der Großübung über 80 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen teil.

       

      sonstige Informationen

      Einsatzbilder